Blutegel

Die Blutegeltherapie gehört zu einer der ältesten Ausleitverfahren. Die Basis der Behandlung beinhaltet die sogenannte Säftelehre. Diese geht davon aus, dass Krankheitsursachen hauptsächlich in den flüssigen Substanzen, den Säften des Körpers und deren Ungleichgewicht zu suchen ist.

Durch den Biss des Blutegels werden verschiedene Stoffe in den Körper
gebracht, die eine gerinnende, entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung haben. Bei folgenden Erkrankungen könnte eine Besserung erzielt werden:

  • Ödeme
  • schlecht heilende Operationswunden
  • degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule
  • Sehnen- u. Sehnenscheidenentzündung
  • Narben
  • Schmerzsyndrome
  • Gelenkarthrosen
  • Abszesse
  • Hämatome

Ein Blutegel saugt ca. 30-90 Min. und die Stelle kann noch mehrere Stunden nachbluten. Die Therapie mit Blutegeln sollte nur von geschulten Fachkräften angewandt werden. Keine Behandlung ohne vorhergehende Diagnose und Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen!

Quelle: Blutegeltherapie Andreas Michalsen/Manfred Roth/Haug-Verlag